Fachanwältin Elke Thom-Eben

Elke Thom-Eben

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln begann sie ihre Referendarsausbildung in Köln und Düsseldorf.

Als selbstständige Rechtsanwältin in Düsseldorf an allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten tätig. Frau Thom-Eben spricht Englisch und Französisch.

Mitglied im Düsseldorf Anwalt Verein e.V. dort 10 Jahre bis Juni 2005 im Vorstand tätig mit engagierter Führung des Dezernats für die berufliche Fortbildung der Anwaltschaft sowie als Vizepräsidentin.

Geschäftsführerin der vom Düsseldorfer Anwalt Verein e.V. gegründeten Düsseldorfer AnwaltService GmbH, die sich mit qualifizierter Fortbildung der Anwälte befasst.

Seit 15 Jahren in der Ausbildung der Referendare tätig und seit 2006 Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes.

Von Februar 2015 bis Juli 2017 war Rechtsanwältin Elke Thom-Eben Mitglied der Reformkommission zum Sexualstrafrecht im Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz. Im Rahmen einer notwendigen Überarbeitung des 13. Abschnitts des Besonderen Teils des Strafgesetzbuches wurde eine Reformkommission im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gebildet. Es wurden dafür 16 Fachleute benannt, die sich mit den Problemfeldern des Sexualstrafrechts auf der Grundlage ihrer jeweiligen Fachkompetenz befassen. Thom-Eben konnte als Fachanwältin für Strafrecht für die Kommission gewonnen werden. Als Strafverteidigerin nimmt sie die Interessen von Personen wahr, die eines Sexualdelikts beschuldigt werden und oder Opfer eines solches Deliktes waren, und konnte so gezielt aus ihrem Blickwinkel die Kommission mit wertvollen Beiträgen bereichern. So beschäftigte sich die Reformkommission in der 14., 16., 18. und in der 24. Sitzung mit dem Strafbestand der Verbreitung pornographischer Schriften. Thom-Eben führte mit ihrem Impulsreferat „Reformbedarf des § 184 StGB – Verbreitung pornographischer Schriften“ in der 16. Sitzung in die Thematik ein. Am 19.7.217 hat die Kommission den Abschlussbericht mit seinen Empfehlungen an den Bundesminister der Justiz Heiko Maas übergeben. Den gesamten Abschlussbericht können Sie hier einsehen, das Referat von Frau Thom-Eben finden Sie hier ab Seite 1335.

Die Reformkommission soll die Vorschriften des Deutschen Strafgesetzbuchs über die Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung neu regeln. Ihr gehören Experten aus Wissenschaft, Justiz und Polizei an. Erstmals tagte die Kommission am 20.02.2015 in Berlin.
Aufgabe der Kommission ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die einzelnen Strafvorschriften internationalen Vorgaben angepasst werden können. Insbesondere geht es um die Vorschrift des § 177 StGB sexuelle Nötigung und Vergewaltigung, aber auch um andere Vorschriften des 13. Abschnittes des besonderen Teils des Strafgesetzbuches.


Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein.

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Mediation im Deutschen Anwaltverein.

Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im Deutschen Anwaltverein.

Mitglied im Deutsche Strafverteidiger eV.